Tomaten – das liebste Gemüse der Deutschen

tomaten in hand

Tomaten – das liebste Gemüse der Deutschen

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Genau 31,3 kg* verspeiste jeder Deutsche im Jahr 2020/21. (Quelle: Statista) Kein Wunder: Tomaten, diese knackig frischen, fruchtigen, roten Kugeln, sehen einfach zum Anbeissen aus und lassen sich vielfältig verarbeiten. Sonnengereift und frisch geerntet, ein süßer, saftiger Snack für Zwischendurch, eine saftige Komponente im Salat, fruchtige Sauce oder geschmackvolle Gemüsebeilage. Tomaten können einfach alles.

Es gibt heute unzählige Sorten, die sich nicht nur in Form und Farbe sondern auch in Konsistenz und Geschmack unterscheiden. Zu den bekanntesten Arten zählen: Ochsenherz-, Flaschen-, Fleisch- und Cocktailtomaten.

Eigentlich greifen wir nicht nur zu Tomaten, weil sie so unglaublich gut schmecken, sondern auch, um uns gesund zu ernähren.

Wie gesund sind Tomaten und warum sind gekochte noch gesünder als rohe?

Bei nur wenigen Kalorien, denn Tomaten bestehen zum Großteil aus Wasser, enthalten sie reichlich Vitamin C, genau genommen: 40mg, was der Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen entspricht. Ausserdem: Kalium, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Lycopin und viele andere wertvolle Stoffe. Das Lycopin, das unter anderem vor Arterienverkalkung schützen soll, wird beim Erhitzen sogar noch erhöht. Das macht sie zu einem gesunden Gemüse, dass oft und in abwechslungsreichen Varianten auf unserem Speiseplan stehen sollte.

Doch sie können auch giftig sein. Sie enthalten wie alle Nachtschattengewächse den Pflanzenschutzstoff Solanin. Er dient zur Abwehr von Schädlingen und hemmt das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen an den Tomaten. Für den Menschen ist das Solanin giftig. Deshalb ist es wichtig, keine grünen Tomaten zu essen – dies gilt aber nicht für grüne Sorten, sondern nur für unreife Exemplare. Der giftige Teil einer reifen Tomate befindet sich am grünen Stilansatz. Deshalb sollte dieser vor dem Verzehr keilförmig herausgeschnitten werden. Isst man zu viel davon, kann man Kopfschmerzen bekommen und es wird einem übel.

Diese beiden Gadgets sind für die Verarbeitung von Tomaten gute Helfer. Denn wer kennt es nicht. Sobald das Messer stumpf ist, braucht man ewig, um die Tomatenhaut einzuschneiden. Ein Tomatenmesser schafft Abhilfe und schneidet selbst die schon etwas weicheren.

Der Strunkentferner macht das Herausnehmen des Stunks zum Kinderspiel.

Wie lagere ich Tomaten ?

Nach dem Einkauf oder der Ernte, die Tomaten je nach Sorte bei 12 bis 18 Grad lagern.

Sie mögen es also warm und fühlen sie sich deshalb im Kühlschrank nicht wohl. Sie verlieren dort an Aroma und sollten lieber an einem luftigen, schattigen Platz im Raum aufbewahrt werden. Von den Tomaten immer die Verkaufsverpackung entfernen, Stiele und Stilansätze dran lassen und auch erst kurz vor dem Verzehr oder der Verarbeitung waschen.

Was kann ich machen, wenn sie noch nicht reif und hart sind?

Sind die Tomaten noch hart, dann sollten sie noch etwas nachreifen. Zusammen mit einem Apfel in Zeitungspapier gewickelt, kann man dem Nachreifeprozess auf die Sprünge helfen. Der Apfel verströmt, wie Tomaten selbst, Ethylen. Dies ist ein natürliches Gas, das frisches Obst und Gemüse schneller reifen lässt. Deshalb ist es auch ratsam, die Tomaten selbst, nicht in die Nähe von Obst zu legen, dass seinen Reifegrad bereits erreicht hat.

Wie kann ich Tomaten haltbar machen.

Reiche Ernte oder zu viel gekauft. In solchen Situationen müssen sie schnell verarbeitet und haltbar gemacht werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Eine gängige Methode der heutigen Zeit ist das Einfrieren. Da beim Einfrieren jedoch die Zellstruktur zerstört wird, kann man Tomaten nur in zerkleinerter Form einfrieren. Ganze Tomaten werden matschig.

Außerdem lassen sie sich trocknen oder dörren, in Öl einlegen, einkochen oder zu einem Pesto Rosso verarbeiten. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Ich werde, solange die Tomatensaison noch anhält, verschiedene Rezepte vorstellen und hoffe, ihr bleibt meine fleißigen Leser.

Die beliebtesten Rezepte

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